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Sunday, July 1, 2012

Kleider machen Leute

Was macht die menschliche "Verpackung" eigentlich mit unserer Wahrnehmung?
Jeder kennt den Spruch "Kleider machen Leute". Ist das wirklich Wahr?


Die Wissenschaft sagt eindeutig: Ja – Kleider machen Leute: Durch Kleidung können wir den Eindruck von Kompetenz vermitteln, unabhängig wirken oder besonders vertrauenswürdig erscheinen. Und das, obwohl immer derselbe Mensch in dieser Hülle steckt. 

Es macht einen Unterschied, ob der Bischof das volle Ornat trägt oder einen Trainingsanzug, ob die Richterin die Robe oder einen Kapuzenpulli: Blick und Körpersprache verändern sich. Das vermittelt die Ausstellung "Kleider machen Leute" in Dresden mit eindrucksvollen Bildern der Fotografin Herlinde Koelbl. Video Ard1: http://www.tagesschau.de/kultur/koelbl106.html


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Meiner Meinung nach ...  

Stimmt diese Aussage? (http://spzwww.uni-muenster.de)


a) Dominic M.,Student, 21 Jahre, Niedereschach-Kappel

Ich glaube, dass der Kleidung eine sehr wichtige Bedeutung zukommt, wenn es darum geht, was man für einen ersten Eindruck von einem Menschen gewinnt. Aber trotzdem richte ich mich nicht nach den modischen Trends und möchte mit meiner Kleidung meinen eigenen Stil zum Ausdruck bringen. Dennoch halte ich es für wichtig, dass man sich der jeweiligen Situation entsprechend kleidet.

b) Elke K.,Hausfrau, 42 Jahre, Villingen

Nein, das finde ich nicht. Ich denke, dass ganz andere Dinge einen Menschen wertvoll machen. Mir ist wichtig, dass meine Kleidung gepflegt aussieht, und das hat nichts mit dem Preis oder mit irgendwelchen Modetrends zu tun.

c) Peter K., Beamter, 56 Jahre, Villingen

Stimmen tut sie nicht diese Aussage, aber es gibt trotzdem viele, die danach gehen. Man kann sich natürlich auch durch Kleider blenden lassen. Wichtig ist aber immer noch, was der Kern ist und das hat mit der Sache oft wenig zu tun. Es kommt aufs Innere des Menschen an, wie er sich gibt, das ist mir wichtiger!

d) Peer K.,Frisörmeister, 39 Jahre, Schwenningen

Ja, leider stimmt diese Aussage. Ich stelle fest, dass gerade bei der jüngeren Generation der Trend wieder sehr dahin geht, Menschen nach ihrem Äußeren einzuschätzen. Mich stört dieses 'Schubladendenken' nach der Devise 'ein Bankangestellter muss immer mit Anzug und Krawatte hinter dem Tresen stehen' und so weiter. Ich selbst lege viel Wert auf meine Bekleidung und pflege dabei meinen ganz individuellen und kreativen Modestil.

e) Rosemarie B.,Hausfrau und Mutter,25 Jahre, Villingen

Ja, diese Aussage trifft sowohl im Beruf wie auch im Privatleben voll zu. Wenn man den Beruf betrachtet, ist korrektes Auftreten und gute Kleidung doch Grundvoraussetzung. An Uniformen und Arbeitskleidungen kann man Menschen doch erkennen! Und im Privatleben, so finde ich, fühlt man sich gut gekleidet einfach besser, denn es bringt mehr Selbstbewusstsein.

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